Bravo geschätztes Justizministerium und alle Verantwortlichen, die bei dieser hervorragenden “Reform” mitgewirkt haben.
Auch die Rechtlichen Betreuer leiden unter die Inflation. Schon zuvor war die Entlohnung durch Pauschalen bei weitem nicht angemessen und deckten kaum den zeitlichen Einsatz. Wo viele andere (gerade im öffentlichen Dienst) eine halbwegs angemessene Würdigung der Inflation bekommen haben, gab es für die Rechtlichen Betreuer 7,50 € im Monat pro Betreuungsfall, aber auch nur bis zum 31.12.2025. Ein Witz, der den Respekt vor der Arbeit der Berufsbetreuer widerspiegelt.
Zum 01.01.2026 fiel aber nicht nur der Inflationsausgleich (ein Inflationsausgleichswitz) weg, sondern man dachte sich (vielleicht sogar mit einem hämischen Grinsen), “wie jubeln wir den Berufsbetreuern unter, dass wir gar nicht so viel zahlen wollen?” – Richtig! (O-Ton von Paul Panzer) wir streichen erstmal neben dem Inflationsausgleich weitere Pauschalen (so erhielt ein Berufsbetreuer, wenn er großes Vermögen verwaltete 30 €/Monat (ja das ist kein Witz!) mehr, wenn ein Betreuungsfall von einem ehrenamtlichen übernommen wurde, gab es für den Mehraufwand an Arbeit ebenfalls eine Übernahmepauschale) und passen mal alles wieder irgendwie an, indem dort was gestrichen wird, hier ein wenig erhöht, so merken die du**** Berufsbetreuer ja es vielleicht nicht, wenn sie wiedermal leer ausgehen. In der Summe bleiben am Ende wenige Prozentpunkte übrig, verglichen mit der Inflation geht den Berufsbetreuern so abermals reales Einkommen verloren.
Druckt man zu Beginn eines Jahres dann seine ersten Vergütungsanträge aus und stellt fest, das man nun sogar weniger “verdient” (22,50 € pro Monat für eine neu eingerichtete Betreuung), kann man nur
herzlichen Dank!
für NICHTS!
sagen.
Danke! Danke! Danke!